TV Möglingen – Frauen 1 | 42:22 (17:10)

Lehrstunde für die HSG in Möglingen

Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Carina Kalmbach und Marie Obermüller standen den Strohgäuerinnen nur acht Feldspielerinnen für den Verbandspokal zur Verfügung. Dies darf jedoch keine Entschuldigung für das desaströse Auftreten des Sechstplatzierten der Baden-Württemberg Oberliga sein. Lediglich in den ersten 10 Spielminuten zeigten die Schützlinge von Trainer Stefan Hirschmann eine ansprechende Leistung, konnten das Spiel noch ausgeglichen gestalten.

Aber bereits in der 17. Spielminute zogen die Hausherrinnen auf 9:3 Tore auf und davon. Besonders ärgerlich deshalb, weil die Möglinger Führung, zumindest zu diesem Zeitpunkt, nicht auf die überzeugende Spielweise des Drittligisten zurückzuführen war, als eher auf die teils katastrophalen technischen Unzulänglichkeiten der HSG. Bis zur Halbzeitpause bauten die Möglingerinnen ihre Führung bis zum Spielstand von 17:10 Toren weiter aus.

In der zweiten Hälfte schien es, als hätten sich die Gäste bereits aufgegeben. Ohne jeden Biss und die notwendige Aggressivität ergab sich die HSG ihrem Schicksal. Am Ende gewann der Drittligist, auch in der Höhe völlig verdient, mit 42:22 Toren.

»Ich bin total enttäuscht und verärgert, und das nicht wegen des Ausscheidens im Pokalwettbewerb, sondern wegen des scheinbar lustlosen Auftretens meiner Mannschaft. Hoffentlich war das der Weckruf zur rechten Zeit. Wir haben zugegebenermaßen eine schwierige Phase mit vielen langzeitverletzten Stammspielerinnen aber die Mädels haben in den Pflichtspielen mehrfach gezeigt, dass sie spielerisch wie kämpferisch viel mehr drauf haben«. so Coach Stefan Hirschmann nach Spielende.

Bereits am Dreikönigsfeiertag haben die Spielerinnen die Möglichkeit sich zu rehabilitieren, wenn sich die beiden Pokalkontrahenten beim H3K-CUP der HSG in Schwieberdingen erneut gegenüberstehen werden. Spielbeginn 9:30 Uhr in der Felsenberghalle.

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HSG Strohgäu

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