HSG Strohgäu – SV Salamander Kornwestheim III 28:27 (15:14)

Spannung bis ins Unermessliche

Eine Woche nach dem zugegebenermaßen recht famosen Sieg in Ditzingen war nun mit Kornwestheim wieder ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf zu Gast. Das Hinspiel in Kornwestheim war noch dank katastrophaler Angriffsleistung mit 23:18 verloren gegangen, aber mit dem Rückenwind der letzten Spiele war diese Partie in den Köpfen der Mannschaft eigentlich kein Thema mehr.

Wer jetzt allerdings eine erneute Galavorstellung der HSG erwartet hatte wurde enttäuscht. Stattdessen duellierten sich beide Teams auf Augenhöhe, denn gerade die Defensive hatte ein wenig an ihrer Effektivität eingebüßt. In Rückstand geriet das Team dennoch nicht, da der Strohgäuer Angriff immer wieder Lücken in der Kornwestheimer Hintermannschaft fand, um frei aus sechs Metern zum Torerfolg zu kommen. Mit einem Tor Vorsprung verabschiedete man sich dementsprechend in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff schenkten sich beide Teams keinen Meter. Gerade der Kornwestheimer Rückraum bereitete der HSG immer wieder Probleme. Zehn Minuten vor Spielende war die HSG zwar bis auf vier Tore davon gezogen, doch 45 Sekunden vor Spielende war der Vorsprung beim Stand von 27:27 wieder dahin. Das konnte die Mannschaft allerdings nicht aus der Ruhe bringen, denn während der letzte Strohgäuer Angriff erfolgreich mit Tor Nummer 28 abgeschlossen werden konnte, konnten die Gäste ihren letzten Angriff nur mit einem Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit beenden, der sich zwar noch gefählich auf die Latte senkte, den Sieg der HSG aber nicht mehr verhinderte.
Somit hat die HSG jetzt 16:20 Punkte auf dem Konto und ist dem Klassenerhalt schon ein gewaltiges Stück näher gekommen. Nächste Woche geht es nach Korntal, wo man den nächsten Konkurennten auf Abstand halten will.

Es spielten:
Im Tor: Sascha Rollinger, Heiko Günther
Im Feld: Julian Kläger (3), Moritz Bausch (3), Kevin Baumert (1), Nils Schäufelin (6), Samuel Schnabel (5/5), Fabian Köstel, Fabian Schäfer (6), Patrick Kern (2), Marco Goll (1), Steven Jürgens, Tobias Gröner (1), Pascal Wessely
Bank: Heiko Schöck, Kevin Jürgens

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HSG Strohgäu

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