HSG St. Leon-Reilingen – HSG Strohgäu | 30:26 (15:16)

HSG Strohgäu | Frauen 1

Ganz nah dran!

Leider haben sich die Strohgäuerinnen am vergangenen Sonntagnachmittag für ihre starke Leistung gegen den Tabellenzweiten St. Leon-Reilingen am Ende nicht belohnen können.

Selina Rauth und Jenny Holthausen brachten die Gäste mit 2:0 in Führung. In der Folge entwickelte sich ein munteres Handballspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Nach 20 Minuten gelang es der HSG sich erstmals deutlicher abzusetzen. Chiara Scherer und Marie Obermüller bauten die Führung bis zum Spielstand von 9:13 aus. Zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen einige technische Fehler der Strohgäuerinnen nutzen um den Abstand bis zum Pausenpfiff wieder auf 15:16 Tore zu verkürzen.

Bis zur 40. Spielminute in der zweiten Spielhälfte war es dann wieder ein offener Schlagabtausch. Einen Führungstreffer der Gastgeberinnen beantwortete die HSG prompt mit dem Ausgleich. Ein erster Bruch im Spiel der Strohgäuerinnen zeichnete sich zwischen der 39. und 45. Spielminute ab, als die Gastgeberinnen mit 5 Treffern in Folge eine 20:25 Tore Führung herausspielen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt sah sich Trainer Stefan Hirschmann gezwungen, seine Spielerinnen zu einer Auszeit zu bitten um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Der Erfolg stellte sich umgehend ein. Innerhalb der nächsten 10 Spielminuten gelang es den HSG-Mädels zunächst die drohende Niederlage abzuwenden. Marie Obermüller war es, die in der 47. Spielminute den 26:26 Ausgleichstreffer für die HSG einnetzte.

Annika Rimpf und Britta Miltner stellten für die HSG St. Leon-Reilingen die vorentscheidende 28:26 Führung. Nach einer erneuten Auszeit setzten die Strohgäuerinnen alles auf eine Karte um das Spiel vielleicht doch noch wenden zu können. Eine Zeitstrafe gegen Chiara Scherer besiegelte dann aber doch die 30:26 Auswärtsniederlage für die HSG Strohgäu.

Der Frust, kurz nach Spielende, wich relativ schnell dem Gefühl auswärts beim Tabellenzweiten eine starke Leistung gezeigt zu haben. »Das sollte den Mädels für das anstehende Auswärtsspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen die notwendige Ruhe und Sicherheit geben, zählbares mit nach Hause nehmen zu können.« lobte der HSG-Coach den Auftritt seiner Schützlinge.

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